Geht doch. Der goldene Schnitt.

Ny fasadekunst 6. februar

Kunstwerk Rear Window von Marisa Feirrera an der Fassade des Osloer Hauptbahnhofs, Oslo S (Bild aus: Oslo S merr enn en stasjon). Der Name des Kunstwerks ist dem Hitchcock-Film Rear Window (Das Fenster zum Hof) entlehnt. (Der Zuschauer wird veranlasst, sich geistig und emotional als Teil der Geschehnisse zu verstehen.) Durch seine Bewegung ändert der Betrachter subjektiv die Farben und Maße der 59 farbigen Streifen (-> Heisenbergsche Unschärferelation). Das Kunstwerk basiert auf der Fibonacci-Folge (1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55,…), deren jeweils nächstes Glied immer aus der Summe der beiden vorherigen Glieder besteht. Der Quotient zweier aufeinander folgender Fibonacci-Zahlen nähert sich dem Goldenen Schnitt Φ an.

In Norwegen fanden am 14.09. 2015 Kommunalwahlen statt. Im ganzen Land kam es zu einem Linksrutsch. Besonders die Grünen (Miljøpartiet de Grønne, MDG) konnten zulegen, in Oslo um 5,7% auf 8,1%. Nachfolgerin des bisherigen Bürgermeisters von der konservativen Partei Høyre ist Marianne Borgen (“Mutter Oslo”) von der Sozialistischen Linkspartei (Sosialistisk Venstreparti, SV). Hoyre hatte Oslo jahrzehntelang regiert.

Das jetzige Regierungsbündnis mit Borgen an der Spitze besteht aus der Sozialistischen Linkspartei (Sosialistisk Venstreparti, SV), der Arbeiterpartei (Arbeiderpartiet, AP) und den Grünen (Miljøpartiet de Grønne, MDG). Rot-rot-grün.

Das Programm der neuen Regierung sorgt für internationales Aufhorchen. Bis 2019 sollen alle Privat-Kfz aus der Innenstadt verschwinden. Dort pendeln ca 90 000 täglich zur Arbeit ein und aus. Ebenfalls bis 2019 soll im gesamten Stadtgebiet der MIV um 20% und bis 2030 um 30% gesenkt werden. Als Ersatz soll ins Radwegenetz und in die Öffis investiert werden. Große Chancen will man der E-Mobilität geben. Natürlich nicht den E-Kfz, sondern E-Fahrrädern.

Ich war in diesem Sommer in Norwegen und auch 3 Tage in Oslo. Schöne Stadt. Nette Menschen. Und, nicht zu vergessen, sehenswerter Bahnhof.

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