About

The author

Ich bin  Altonaer und im Netz als Vorstadt Strizzi unterwegs. Nach gut 20 Jahren St. Pauli bin ich vor ca 8 Jahren nach Ottensen gezogen.

Im benachbarten Hamburg und im Hamburger Verkehr kenne ich mich gut aus. Ca. 30 Jahre meines Lebens habe ich dort und in Altona als teils selbstständiger Taxifahrer gearbeitet. Aus Gesundheitsgründen habe ich aufgehört und arbeite nun als Honorar- und Nachhilfelehrer.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder (endgültig) und zwei Enkelinnen (bisher).

Ich beschäftige mich seit langem mit Verkehrspolitik und habe einige Zeit sowohl im ADFC-HH als auch in der hamburger Landesarbeitsgemeinschaft Verkehr von Grüne/Bündnis 90 mitgearbeitet.

Ich erledige fast sämtliche Wege mit dem Rad und nutze ab und an den ÖPNV.

The blog

Dies soll ein Blog über urbane Mobilität werden. Ein Blog über urbane Mobilität in Deutschland, in Europa und in der Welt mit dem Schwerpunkt in Hamburg.

In der Summe der verschiedensten ökonomischen, sozialen und ökologischen Gründe sehe ich in urbanen Umgebungen das Fahrrad als natürliches Verkehrsmittel Nr 1, jedenfalls soweit man bei den ökonomischen Gründen die Lobbyinteressen der Kfz-Industrie und der Fossile-Energie – Industrie außen vor lässt.

Meine Lieblingszitate geben meine Einstellung zum Verkehr und zum Radverkehr vielleicht am besten wieder.

Martin Randelhoff auf seinem Blog Zukunft Mobilität

“Ich rede mir sehr oft in Diskussionen über die Auswirkungen neu gebauter Verkehrsinfrastruktur den Mund fusselig.
Es ist zum einen sehr schwer, ”normalen” Menschen den Komplex des induzierten Verkehrs zu erklären und zum anderen Verständnis für die Regel “erst das Angebot, dann die Nachfrage” zu wecken.

Übersetzt für den Verkehrsbereich bedeutet dies, dass erst das Vorhandensein guter Infrastruktur die Nachfrage und somit die Nutzung nach sich zieht. Vor allem wenn man Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr fordert, beißt man allerdings oft auf Granit.”

realcycling.blogspot

“What is real cycling?

It’s not about lycra. It’s not about racing, or saving the world, or crossing the Nullarbor Plain alone except for the film crew.

It’s about the best way of commuting, shopping, sightseeing, socialising, partying, and generally just getting from A to B every day: by bike.”

Frits Bredal, Dänischer Fahrradverband

“Entscheidend ist, dass Radfahrer auf ihren Fahrbahnen die gleichen Vorzüge genießen wie Autofahrer.”

Guy-Ernest Debord, Situationist Theses on Traffic (1959)

2. Commuting time, as Le Corbusier rightly noted, is a surplus labor which correspondingly reduces the amount of “free” time.

3. We must replace travel as an adjunct to work with travel as a pleasure.”

Und, natürlich, auf streetsblog der Director of Californian Transport (Verkehrsministerium, Caltrans) Mr Dougherty, bei der Übernahme des NACTO Urban Street Design Guide, mit welcher der Bau geschützer Rad-Infra keinen juristischen Risiken mehr ausgesetzt ist, sondern ausdrücklich empfohlen ist.

“…the very least we can do … is to follow that lead, to get out of the way, …”

Ich frage mich, wie lange es wohl in Deutschland noch dauert, bis man zumindest von Grünen Politikern ähnliche Worte zu hören bekommt.

4 Responses to About

  1. Udo Lehmann says:

    Ich frage mich, was das Motto oben rechts im Banner bedeuten soll. “Love Hamburg, Go Dutch” heißt m.M.n. “Liebe Hamburg und schnorre”.

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    • Hallo,
      Go Dutch mag inDeutschland, in Sachen Radinfra ein Entwicklungsland, tatsächlich etwas ungewohnt klingen.
      Die altehrwürdige Londoner Times, der Verhunzung oder gar des Falschgebrauchs der englischen Sprache völlig unverdächtig, benutzt Go Dutch im selben Sinne wie ich.

      Siehe zum Beispiel:
      On the cycle campaign trail
      “Go Dutch – The London Cycling Campaign (LCC) has called on the mayoral candidates in London to make the capital “more liveable for everyone by making our streets as asafe and inviting for cycling as they are in Holland”. It describes road planning as overly “car-centric” and asks for more space to be dedicated to cyclists alongside major roads in London.”
      http://www.thetimes.co.uk/tto/public/cyclesafety/article3319795.ece

      Der Slogan der LCC (London Cycling Campaign): Love London, Go Dutch. Ich glaube nicht, dass das missverständlich ist.

      Aber natürlich, wie bei fremdsprachlichen Begriffen oft möglich, gibt sicher auch, in einem anderen Zusammenhang, weitere Übersetzungen.

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  2. Jens says:

    Hallo Altonaer,

    deinem Eintrag muss ich wiedersprechen:
    https://radverkehrhamburg.wordpress.com/seitlicher-abstand-beim-ueberholen/

    Ich fahre jeden Tag Rad und habe die Erfahrung gemacht: “nimm dir Platz auf der Straße, dann bekommst du Platz” und andersherum, “machst du dich klein, oder fährst am Rand, dann wirst du eher bedrängt”: Seltene Ausnahmen bestätigen diese Regel !

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